Gesprächsforen schaffen

Pädagogische Idee zu diesen Stationen:

„Mal gut mit jemandem reden können...“ ist ein vorrangiges Bedürfnis der meisten Kinder und Jugendlichen. Ernst genommen werden, Sichtweisen in geschützten Räumen äußern zu dürfen und Gefühle zu spiegeln bedeutet gerade Jungen und Mädchen im Teilnehmeralter sehr viel. Darum schafft das Fair Mobil Möglichkeiten zum Austausch, Foren zum Reden.
Alle Parcours-Stationen bieten Möglichkeiten zur Reflexion über Ängste, Bedenken, Erfahrungen und Wünsche für die Gruppe und sich selbst.

Etliche Aktionsideen drehen sich in erster Linie um das Gespräch miteinander.
Bild-Impressionen hierzu aus dem Parcours finden Sie hier.

Beispiele hierzu aus dem Stationenparcours:

Station „Der Scharfe Blick“

Eine breite Palette vorbereiteter Bilder gerät in das Visier der Teilnehmer: welche drücken Gewalt aus, welche eher Sanftheit oder Zuneigung. Eine individuelle Auswahl und Bewertung auf einem Gewaltbarometer initiiert den Diskurs über Grenzen und die Verschiedenartigkeit der Wahrnehmung von Situationen und anderen Menschen.

Station „Mach mich nicht an“

Lebensgroße Figuren eines Jungen und eines Mädchens werden belebt durch Meinungsäußerungen der Teams: welche Körperbereiche sind für mich besonders schützenswert, wie nah lasse ich Andere hier an mich heran, welche Stellen meines Körpers sind tabu, welche zugänglich für Freunde und andere Schüler und Schülerinnen?

Station „Klassenkompass“ (ehemals "Konfliktskyline")

Die Kinder und Jugendlichen benennen Orte an der Schule und rund um das Schulleben, die sie mit Bedrohung, Gefährdung oder Gewalt verbinden. Ihre Wertung findet Ausdruck im Posterbild eines "Klassenkompasses", der plakativ Gesprächsstoff für eine spätere Auswertung in der Klasse anbietet.